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Reiner Sörries
Öffentliches Sterben
Ein Plädoyer für Intimität
Topos plus Verlagsgemeinschaft / Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer · 1. Auflage Juli 2014 · 190 Seiten, kartoniert, 18 cm
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Beschreibung
Als der Künstler Gregor Schneider mitteilte, einen Menschen im Museum in aller Öffentlichkeit sterben zu lassen, gab es Protest. Dabei ist öffentliches Sterben bereits an der Tagesordnung. Die Zahl der Menschen wächst, die ihren letzten Atemzug vor laufender Kamera aushauchen. Manche wollen damit Aufmerksamkeit erregen, andere nur Geld verdienen. Suizidenten vollziehen ihre Selbsttötung vor laufender Webcam. Dieses Phänomen der Postmoderne stellt der Autor in Frage und plädiert für die Intimität des Sterbens.
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