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Die Macht der Bedürfnisse
Marianne Gronemeyer
Marianne Gronemeyer
Die Macht der Bedürfnisse
Reflexionen über ein Phantom
Rowohlt Verlag · 1. Auflage 1988 · 316 Seiten, kartoniert
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Beschreibung
Wann immer skeptisch von Bedürfnissen die Rede ist, wann immer ihre Deformierung, ihr Mißbrauch und ihre Unersättlichkeit beklagt werden, wird zugleich unterstellt, es gebe die "wahren", die eigentlichen menschlichen Bedürfnisse. Ernste "archäologische" Anstrengungen könnten sie freilegen. Marianne Gronemeyers grundsätzliche Untersuchung des Kulturmusters "Bedürftigkeit" kommt dagegen zu einem ernüchternden Fazit: Es gibt keine wahren Bedürfnisse. Mögen sie auch noch so widerspenstig und rebellisch sein, Bedürfnisse zeigen immer Unterwerfung unter die Macht der Knappheit an, sie machen Untertanen.
Schlagwörter:
Geistes- und Kulturgeschichte