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Typisch katholisch – Typisch evangelisch

Typisch katholisch – Typisch evangelisch

Ein Leitfaden für die Ökumene im Alltag
Verlag Herder, Freiburg / CMZ-Verlag, Rheinbach · 3., aktualisierte Auflage März 2007 · 301 Seiten, mit Farbabbildungen, kartoniert, 21 cm
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Beschreibung

Dieses Buch behandelt in 18 Kapiteln von 49 Autoren das ökumenische Miteinander im Alltag. Gegliedert in drei Hauptabschnitte geben zu jedem Thema ein katholischer und ein evangelischer Theologe jenseits ihrer sonstigen Fachsprache auf drei bis sieben Seiten Auskunft über die jeweiligen konfessionell geprägten Sichtweisen der Grundfragen des gemeinsamen christlichen Glaubens. So wird etwa im ersten Abschnitt „Praxis des Glaubens" über die Rolle der Bibel, das Gebet, lebensbegleitende Rituale oder den sonntäglichen Gottesdienstbesuch berichtet, werden im zweiten Kapitel „Gemeinde und Kirche" unter anderem Frauen in der Gemeinde, der Kirchenraum und Eucharistie bzw. Abendmahl thematisiert, bevor dann im dritten Teil unter der Überschrift „Lehre" die Theologie von Kirche und Amt, Wort und Sakrament, Gebot und Gewissen und Weiteres behandelt werden. Besonders hilfreich: Die konfessionelle Provenienz des jeweiligen Autors eines Artikels wird dem Leser unmittelbar signalisiert durch ein entsprechendes Symbol (Lutherrose bzw. Petrusschlüssel) in der Kopfzeite jeder Seite. Nach diesem Hauptteil informiert noch ein „Kleines Lexikon des konfessionellen Alltags" über verschiedene ganz konkrete konfessionsspezifische Stichworte, deren Bedeutung den Gläubigen der jeweils anderen Konfession häufig unklar ist, gelegentlich auch mißverstanden wird (z.B. Allerheiligen, Bibelstunde, Blasiussegen, Losungen, Pfarrhaus, Zölibat). Jedes Kapitel wird mit einer kommentierten Farbtafel aus der europäischen Malerei (von der Buchmalerei über Rogier van der Weyden bis zu Wassily Kandinsky) eingeleitet. Die beiden ranghöchsten Laien der beiden christlichen Kirchen, Hans Joachim Meyer (Präsident des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken) und Jürgen Schmude (Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland) haben für das Buch Geleitworte geschrieben. Beide sehen in dem Buch einen Beitrag auf dem Weg zur "Einheit in verstandener Verschiedenheit". Ihr Fazit lautet: Gibt es eigentlich schon "typisch ökumenisch"? Der Band bietet Orientierung, Profil und Vermittlung für haupt? und ehrenamtliche Christen in Gemeinde, Schule, Erwachsenenbildung.