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Volker Garske
Christus als Ärgernis
Jesus von Nazareth in den Romanen Heinrich Bölls
Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz · 1. Auflage 1998 · 304 Seiten, kartoniert, 22,5 cm
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Beschreibung
„Für wen haltet ihr mich?“ Diese Frage Jesu von Nazareth an seien Jünger, wie sie uns in den Evangelien überliefert ist, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Christentums. Ein zeitgemäßer Antwortversuch kommt an den Schriftstellern als Gesprächspartnern nicht vorbei. Das Romanwerk Heinrich Bölls ragt hier besonders heraus. Böll selbst bezeichnetet Jesus von Nazareth für sich als große Schreibmotivation, und der Nazarener taucht in seinem Werk – meist unter Pseudonym – immer wieder an prominenter Stelle auf. Sichtbar wird hier jener Jesus, der auf dem Hintergrund der deutschen Nachkriegsgeschichte bis heute in den Schicksalen der Zugkurzgekommenen, der gehetzten und Ausgebrannten, der Entrechteten und Ausländer begegnet – Schicksale, die zurückführen zu den Anfängen allen Erzählens über den Nazarener.
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